Europa

Freiheit für die Märkte, aber nicht für Schottland?

von am 17. September 2014

Morgen werden die Schotten darüber abstimmen, ob sie Teil des Vereinigten Königreichs bleiben wollen oder nicht. Politiker der etablierten Parteien, die in London seit Jahrzehnten die Regierungspolitik unter sich ausmachen, haben die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten lange nicht ernst genommen.

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Der Fall Edward Snowden ist längst zur politischen Machtprobe geworden

von am 3. Juli 2013

Das Flugzeug des bolivianischen Regierungschefs Evo Morales wurde in der Nacht auf dem Rückflug von Moskau in Wien zur Landung gezwungen. Boliviens Außenminister David Choquehuanca erklärte in La Paz, der Grund dafür seien Gerüchte gewesen, der von den USA gesuchte Edward Snowden befände sich an Bord der Maschine. (1) (2)

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NSA-Überwachungsskandal in Europa und Deutschland: Nur die halbe Wahrheit

von am 3. Juli 2013

Im Interview mit Simon Davies für das Blog „The Privacy Surgeon“ zeigte Wayne Madsen, ein ehemaliger Lieutenant der US Navy, der seit 1985 – ähnlich wie zuletzt auch Edward Snowden – als Externer für die National Security Agency (NSA) arbeitete, wenig Verständnis für den kollektiven politischen Aufschrei in Europa angesichts der Enthüllungen zur NSA-Internetüberwachung durch das Prism-Programm.

Denn dieser Aufschrei verschleiert nach seiner Aussage, welche Rolle europäische Regie­rungen, einschließlich der deutschen, in Abkommen zur globalen Datenüberwachung mit den Vereinigten Staaten selbst spielen. Und diese Abkommen zwischen den USA und Europa seien wesentlich komplexer, undurchsichtiger und weitreichender als man die Öffentlichkeit zu glauben verleitet.

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Europäische Schuldenkrise: Die Stunde der „Technokraten“

von am 10. November 2011

Seit heute ist es klar. Der ehemalige Vize-Präsident der Europäischen Zentralbank und Ökonom Lucas Papademos (64), der in den USA studierte, promovierte und lehrte (1) (2), wird neuer griechischer Ministerpräsident in der Übergangsregierung. Aktuell verdichten sich darüber hinaus offenbar die Informationen, dass auch in Italien ein bewährter und unabhängiger Wirtschaftsfachmann Berlusconi im Amt des italienischen Ministerpräsidenten beerben könnte: Mario Monti (68), der Wirtschaftswissenschaften in Mailand und Yale studierte und lehrte und Rektor der Bocconi-Universität in Mailand war, bevor er zur Europäischen Kommission wechselte, wo er zunächst Binnenmarkt- und anschließend Wettbewerbskommissar war. (3)

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