Präsidentschaftswahl

Euro-Krise und die Präsidentenwahl in Griechenland: Der Troika-Showdown in Athen

von am 16. Dezember 2014

Griechenlands konservativer Ministerpräsident Antonis Samaras (Nea Dimokratia (ND)) muss sich seit Wochen so fühlen, als befände er sich zwischen zwei mächtigen Mahlsteinen, die sich langsam aufeinander zu bewegen. Die Troika (zusammengesetzt aus Experten von EZB, EU-Kommission und IWF), die weitere Sparmaßnahmen zur Konsolidierung des Haushalts von ihm fordert, ist der eine Mahlstein. Der andere ist Alexis Tsipras, der Frontmann der seit Monaten in allen Umfragen stabil führenden Oppositionspartei SYRIZA und er fordert so ziemlich das Gegenteil, nämlich das Ende des austeritätspolitischen Kurses à la Troika. [mehr…]

Italienisches Präsidentschaftskandidaten-Roulette

von am 19. April 2013

Am 15. Mai endet die Amtszeit des 87-jährigen Giorgio Napolitano als Italiens Staatspräsident. Die Regierungsbildung steckt in der Sackgasse und auch hinsichtlich der Frage, wer neuer Staatspräsident werden soll, herrscht Uneinigkeit. Das Parlament auflösen und Neuwahlen ansetzen kann Napolitano nicht mehr. Dies kann nur der neue Staatspräsident tun. Doch der muss erst noch bestimmt werden und das scheint ein Problem zu sein.

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Wahl in Frankreich, Euro-Krise und die Finanzmärkte: Anfang vom Ende des europäischen Krisenkurses?

von am 23. April 2012

Nun also ist die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich entschieden. Der Sozialist François Hollande (PS) hat 28,6 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen können, der Spitzenkandidat der konservativen UMP, Amtsinhaber Nicolas Sarkozy, nur 27,1 Prozent. In der Stichwahl am 6. Mai wird entscheidend sein, wie sich die Wähler der rechstextremen Marine Le Pen verhalten, die mit rund 18 Prozent der Stimmen weit mehr Zustimmung bekam, als Prognosen ihr zugetraut haben. (1)

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