Wachstum

Jetzt kommt Donald Trump: Fertigmachen für die letzte, ganz große globale Verteilungsschlacht!

von am 17. Januar 2017

Was haben Donald Trump, Xi Jinping, Shinzo Abe und Theresa May gemeinsam?

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Neuwahlen in Griechenland, Weimarer Verhältnisse in Europa? – eine Bilanz der europäischen Krisenpolitik

von am 30. Dezember 2014

Frage: Was haben Griechenland, Portugal, Spanien und Großbritannien gemeinsam?

Antwort: Die Regierungen in diesen Staaten fahren einen austeritätspolitischen Kurs und müssen sich 2015 zur Wiederwahl stellen. [mehr…]

Ist die dritte Weltwirtschaftskrise noch abzuwenden?

von am 28. Oktober 2014

Die Ergebnisse des EZB-Stresstests für die führenden europäischen 130 Kreditinstitute haben an den Börsen keine starken Reaktionen ausgelöst. Genauer gesagt hat die Tatsache, dass 25 Institute durchgefallen sind und ihr Eigenkapital aufstocken müssen und weitere 30 Banken den Test nur knapp bestanden haben, die Märkte nicht wirklich bewegt, abgesehen von Aktien einzelner betroffener, insbesondere auch italienischer Banken. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Test an den Märkten durchgegangen ist und auch nicht als zu lasch bewertet wird. [mehr…]

Wachstumsschub oder neue Weltwirtschaftskrise –schließt sich das Zeitfenster für die Politik?

von am 29. September 2014

Ohne Zweifel erleben wir gegenwärtig an den Finanzmärkten und in der Weltwirtschaft eine vergleichsweise ruhige Phase. Eindeutige Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende ernste, krisenhafte Zuspitzung lassen sich aus den Daten nicht herausfiltern. Crashszenarien spielen derzeit in der allgemeinen, alltäglichen Debatte und Kommentierung der Geschehnisse und Entwicklungen auf den Märkten und in der Wirtschaft keine zentrale Rolle mehr. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sich in unseren Köpfen die Vorstellung verfestigt hat, Notenbanken und Politik seien in der Lage, genau dies zu verhindern. [mehr…]

EZB und EU vor Richtungsentscheid: Sparen, stimulieren, lockern – ein krisenpolitischer Eiertanz

von am 3. Juni 2014

Italien und Frankreich fordern ein geringeres Tempo bei der Haushaltskonsolidierung und vor allem Maßnahmen zur konjunkturellen Belebung. Spanien hat bereits ein milliardenschweres Konjunkturprogramm angekündigt. (1)

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Frankreich – verirrt im krisenpolitischen Irrgarten des François Hollande

von am 27. Mai 2014

Vor wenigen Wochen erst hatte Frankreichs Präsident François Hollande ein Debakel seiner Sozialistischen Partei (PS) bei den landesweiten Kommunalwahlen miterleben müssen. Die Sozialisten verloren mehr als 150 Rathäuser an die konservative UMP seines Amtsvorgängers Nicolas Sarkozy. Der rechtsextreme Front National (FN) von Marine Le Pen, eroberte mehr als ein Dutzend Rathäuser. Dabei hatte der FN sogar nur in einem Bruchteil, genauer gesagt in 540 der insgesamt 36.767 Kommunen einen Kandidaten aufgestellt.

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Die Mindestlohn-Debatte geht am eigentlichen Problem vorbei

von am 8. Mai 2013

Die Mindestlohn-Debatte ist in vollem Gange. Wieder einmal wird in der Politik heftig gestritten. Natürlich geht es angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl darum, die Bürger von der eigenen Lösungskompetenz für das Problem, für das der Mindestlohn die richtige oder eben falsche Antwort sein soll, zu überzeugen.

Für die Gegner sind Mindestlöhne pointiert ausgedrückt Gift für die freie Marktwirtschaft und kontraproduktiv. Für die Befürworter ist der freie Markt heute kein Garant für faire Löhne, so dass der Staat hier gefordert ist, eine Grenze einzuziehen.

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Bringt der EU-Gipfel den Durchbruch bei der Krisenbewältigung?

von am 27. Juni 2012

Auf den Teilnehmern am bevorstehenden EU-Gipfel lastet ein hoher Erwartungsdruck. Im Vorfeld wurde er auch als Wachstumsgipfel bezeichnet, weil es um eine Abkehr vom einseitigen Sparkurs geben soll bzw. um ergänzende wachstumsfördernde Maßnahmen. Weil Zinsen und Risikoprämien für Staatsanleihen in Spanien und Italien immer weiter steigen und sich gerade auch deswegen die Schuldenkrise dort dramatisch verschärft, wird auch die Frage behandelt werden, wie die sich weiter verschärfenden Finanzierungsprobleme der Krisenstaaten gelöst werden können.

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Europa vor der Quadratur des Kreises: Zwischen Wachstum, Austerität und Finanzmarktstabilität

von am 5. Juni 2012

Jetzt, da sich die schlechten Nachrichten vor allem aus Europa, Asien und den USA und von den Börsen häufen, steigt der Entscheidungsdruck auf die politischen Akteure allerorten und nähert sich dem „roten Bereich“. Jeder weiß: Sollte sich die Situation nicht rasch von selbst wieder entschärfen, wird es für die Entscheider in Politik und Notenbanken schon sehr bald unvermeidlich werden, etwas zu unternehmen. „Mehr Geld“, das war bisher, das heißt seit der Lehman-Pleite im September 2008, in solchen Situationen die Standardantwort – und es gab bereits zu viele davon.

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Euro-Bonds-Debatte reloaded

von am 22. Mai 2012

Ende 2009 begann das Schuldendesaster in Griechenland seinen Lauf zu nehmen. Seitdem ist viel unternommen, aber nichts gelöst worden. Im Gegenteil, die Schulden- und Wirtschaftskrise hat sich auf immer mehr EU-Mitgliedstaaten ausgeweitet und vertieft. Eine gewisse Harthörigkeit gehört deswegen schon dazu, in der – vielleicht gerade deswegen – scheinbar unendlichen Geschichte der europäischen Schulden- und Wachstumskrise immer wieder dieselben, wenig erfolgversprechenden Maßnahmen durchzudiskutieren.

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