Freiheit für die Märkte, aber nicht für Schottland?

Morgen werden die Schotten darüber abstimmen, ob sie Teil des Vereinigten Königreichs bleiben wollen oder nicht. Politiker der etablierten Parteien, die in London seit Jahrzehnten die Regierungspolitik unter sich ausmachen, haben die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten lange nicht ernst genommen. Einloggen um mehr zu lesen:

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Desaster mit Ansage: Wann platzt die Politik-Blase der Ukraine?

Lassen Sie uns ehrlich sein: Die ehemalige Opposition und jetzige Regierung in Kiew sowie ihre politische Bilanz sind bedeutend schwächer als sie in den westlichen Medien erscheinen. Wie so oft trägt dazu vor allem auch all das bei, was in den Medien gar nicht berichtet wird. Einloggen um mehr zu lesen:

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Das Risiko eines politischen Blackouts: Beginnt die nächste große Krise in China?

Wir hatten in den letzten Jahren reichlich Gelegenheit, Erfahrungen mit großen Krisen wie auch mit dem Krisenmanagement zu sammeln. Wir hatten eine Finanzmarktkrise, eine Weltwirtschaftskrise und mehrere Schuldenkrisen. Es ist sinnvoll, einmal eine Art Zwischenbilanz zu ziehen. Die könnte wie folgt aussehen: Einloggen um mehr zu lesen:

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Nach historischem EZB-Entscheid – die Uhr tickt wieder für Mario Draghi

Sie tickte schon einmal für ihn, nämlich in der Hochphase der Euro-Krise im Sommer 2012. Damals hatte der EZB-Präsident angekündigt, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von europäischen Krisenländern aufzukaufen und alles zu tun, um den Euro zu retten und, so hatte er selbstbewusst ergänzt, glauben Sie mir, es wird genug sein. Einloggen um mehr zu lesen:

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Die Bundestagswahl und Europa II: Die wirtschaftsprogrammatische Krise der Parteien

Der Aufsatz „Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise“ (1) ist angeregt diskutiert worden und mein Eindruck ist, dass dieses Thema von mir noch nicht abgeschlossen behandelt wurde, jedenfalls nicht im Sinne einer Orientierung kurz vor der Bundestagswahl. Ich möchte den Aufsatz deswegen fortsetzen und greife dafür zwei aufeinander bezogene Kommentare zum angesprochenen Aufsatz auf Querschuesse…

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Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise

Es ist Bundestagswahlkampf – und keiner geht hin! So ungefähr könnte man die Situation einen Monat vor der Bundestagswahl beschreiben. Die Rechnung der etablierten Parteien, erst etwa sechs Wochen vor der Wahl mit dem Wahlkampf zu beginnen, weil alles, was davor geschieht, den Wähler bei seiner Wahlentscheidung ohnehin kaum tangiert, ist nicht aufgegangen. Einloggen um…

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Regierungskrise in Portugal oder: „Trümmerfeld by Euro-Retter“

Rücktritt des Finanzminister am 1. Juli (1), Rücktritt des Außenministers am 2. Juli (2), der aber abgelehnt wurde, Rücktrittsandrohungen von Landwirtschaftsministerin Assunção Cristas und Sozialminister Pedro Mota Soares am 3. Juli (3), anhaltende Rücktrittsforderungen gegenüber Premierminister Pedro Passos Coelho, anhaltende Massenproteste und Generalstreiks im ganzen Land gegen den einseitigen Sparkurs, unterstützt von entsprechenden Forderungen seitens der sozialdemokratischen Opposition,…

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Rezession statt Wachstum: Ist Europa bereit für eine Debatte über Alternativen zur Austeritätspolitik?

Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Austeritätspolitik ist für diejenigen, die diese fordern und verfolgen, selbstverständlich darauf gerichtet, Wirtschaftswachstum zu erreichen. Geht man allerdings davon aus, dass die neoklassische und die klassische liberale Wirtschaftstheorie in der Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise eklatante Schwächen offenbart und ihren begrenzten Orientierungswert für die Krisenbewältigung unter Beweis gestellt haben, dann fragt sich,…

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Europa ist kein Unterseeboot: Was Xi Jinping und Franziskus sehen, aber die Euro-Retter nicht

In China hat der neue Staatspräsident Xi Jinping der Kommunistischen Partei und sich selbst Bescheidenheit und Sparsamkeit verordnet und den Kampf gegen Korruption und hemmungslose Bereicherung der Parteielite, bei gleichzeitig immer drückenderer Armut im Großteil der chinesischen Bevölkerung, zu seiner Hauptaufgabe gemacht. Einloggen um mehr zu lesen:

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United States of Disaster: Mit Zwangssparen und Fracking-getriebenem Wirtschaftsboom aus der Krise?

Monat für Monat und Jahr für Jahr werden von den ideologisch festgefahrenen und scheinbar hoffnungslos im Lobby-Netz der Wall Street und des Big Business gefangenen großen Parteien in den USA Schritte zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise vertagt. Jetzt, zum 1. März 2013, treten die für den Fall, dass sich Demokraten und Republikaner auch nach weiteren zwei…

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Erosion des Vertrauens in die Krisenbewältigung: Rating-Ohrfeigen hier, Wähler-Ohrfeigen dort

Nun hat also die Ratingagentur Moody´s Großbritannien das Spitzenrating aberkannt. Statt „Tripple A“ wird die Kreditwürdigkeit des Landes nun mit Aa1 bewertet, allerdings bei stabilem Ausblick. Begründung: Die wirtschaftliche Schwäche, die noch einige Jahre anhalten werde und die steigende Staatsverschuldung, die die Fähigkeit der britischen Regierung verschlechtere, wirtschaftliche Schocks aufzufangen. (1) Einloggen um mehr zu…

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