Spanienkrise: Mariano Rajoy – Spaniens „Anti-Erhard“?

Schwarze Kassen und Schmiergelder und handschriftliche Aufzeichnungen, die das angeblich belegen: Die von der größten spanischen Tageszeitung „El Pais“ vor ein paar Tagen gegen Spaniens Premier Mariano Rajoy und führende Köpfe seiner konservativen Regierungspartei „Partido Popular“ (PP) erhobenen Korruptionsvorwürfe (1) haben in Spanien staatsanwaltschaftliche Ermittlungen sowie einen Sturm der Entrüstung und des Zorns ausgelöst. (2)…

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Die Schlacht um die Bank of Japan: Volles Risiko in Japan nach Regierungswechsel

Presseberichte über unmittelbar bevorstehende Richtungsentscheidungen bei der Bank of Japan haben die Börsenindices in Tokio heute in die Höhe katapultiert und den Erwartungsdruck massiv erhöht. Demnach soll sich die Bank of Japan bereits mit der Regierung auf die Erhöhung des Inflationszieles von einem auf zwei Prozent geeinigt haben und erwägen, sich auf ihrer zweitägigen Sitzung…

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Einkommens- und Vermögenskonzentration – Teil 2: Der sichtbare und der unsichtbare Teil der Vermögensschere

Vermögenskonzentration und Steueroasen Ein entscheidender Grund dafür, dass, wie in Teil 1 abschließend konstatiert, nur ein sehr ungenaues Bild vom weltweiten privaten Vermögen existiert, ist das in Steueroasen versteckte, nicht erfasste Vermögen. Dabei suggeriert der Begriff „Steueroase“ bereits eine falsche Vorstellung, weil das in Rede stehende Vermögen meist nicht innerhalb spezifischer geographischer Grenzen zu verorten…

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Stillstand bei der Krisenbekämpfung: Panikmache mit dem Ziel des Status-Quo-Erhalts

Kommt es Ihnen auch so vor? – Nahezu im Tagesrhythmus schwappen aus den unterschiedlichsten Richtungen eindringliche Warnungen an die Politik durch Presse und Medien, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen oder nicht zu ergreifen, würde sich massiv krisenverschärfend auswirken. Praktisch für alle Maßnahmen, über die seit Monaten im Zusammenhang mit der weltweiten Schuldenkrise diskutiert wird, gibt es…

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Portugal auf Griechenland-Kurs oder: die EU und der Eisberg

Arbeitslosigkeit auf 15 Prozent gestiegen, Jugendarbeitslosigkeit auf rund 35 Prozent, 150.000 Menschen haben 2011 mangels Jobperspektive das Land verlassen, laut Prognosen wird die Wirtschaft dieses Jahr um über drei Prozent schrumpfen, Unternehmens- und Privatinsolvenzen nehmen zu. (1) Einloggen um mehr zu lesen:

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In der Wachstumsfalle – Griechenland & Co. (Teil 3): Lösungsperspektiven jenseits der Wachstumslogik

In der Wachstumsfalle In Teil 1 und Teil 2 ging es um Wachstum versus wirtschaftliche Entwicklung. In Teil 2 wurde dazu zunächst das bisher maßgebliche Wachstumsmodell und darauf bezugnehmend auf der mikroökonomischen Ebene die Entwicklung des Innovationsverhaltens eines erfolgreichen, das heißt wachsenden Unternehmens betrachtet (Schaubild „The three stages …“ (1)). Im späten Stadium des Erfolges,…

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In der Wachstumsfalle – Griechenland & Co. (Teil 2): Das Wachstumsmodell und die Krise

Wettbewerbsfähigkeit und Innovation In Teil 1 ging es um die Gegenüberstellung von „Wachstum“ und „Entwicklung“. Dabei wurde erklärt, dass die Begriffe „Bruttoinlandsprodukt“ (BIP) und „Wettbewerbsfähigkeit“ im Sinne der neoklassischen Wachstumstheorie definiert und verwendet werden – auch und gerade in der Debatte um die Bewältigung der Krise von Griechenland & Co. –, nicht aber im Sinne…

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In der Wachstumsfalle – Griechenland & Co. (Teil 1): Wachstum und Entwicklung

Vorwort Griechenland befindet sich auf einer massiven wirtschaftlichen Talfahrt. Die Austeritätspolitik, zu der nicht nur Griechenland, sondern auch alle anderen europäischen Schuldenstaaten verpflichtet worden sind, wird mehr und mehr als krisenverschärfend erkannt. Die Erkenntnis, dass es ohne wirtschaftlichen Aufschwung für diese Schuldenstaaten keinen Ausweg aus der Krise geben wird, andererseits aber ein erfolgversprechendes „Wachstumskonzept“ fehlt,…

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US-Schuldenstaaten: Mit Staatsbanken gegen die Wall Street und aus der Schuldenkrise

Die USA stehen wie kaum eine andere Nation für die freie Marktwirtschaft. Staatliche Konjunkturpakete wie überhaupt allzu ambitionierte Regulierungen oder Einmischungen Washingtons in das Marktgeschehen werden gerne als Ausdruck für die bewusst angestrebte Abkehr vom Kapitalismus und direkter Weg in den Sozialismus gedeutet – und gebrandmarkt. Nicht nur die Tea Party tut das. Einloggen um…

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