Kein Trump-Effekt in Österreich und Italien: Aufwachen! Der Rechtspopulismus ist nicht das Kernproblem der EU

Das sind die Nachrichten, auf die ganz Europa und die Finanzmärkte gespannt gewartet haben: Norbert Hofer, der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ hat die österreichische Präsidentschaftswahl verloren. Italiens Premier Matteo Renzi ist mit seinem Verfassungsreferendum in Italien gescheitert. Einloggen um mehr zu lesen:

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Umfrage: Nur noch 44 Prozent für Regierungsparteien!

Für den Fall, dass Sie es gedacht haben (was durchaus beabsichtigt ist): Nein, in der Überschrift ist nicht von der Großen Koalition in Berlin die Rede, sondern von der in Wien. Es ist eine Schlagzeile vom Wochenende in der Online-Ausgabe des österreichischen „Standard“ zu den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage. (1) In Österreich fallen die Umfragewerte…

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Wolfgang Schäuble und die Griechenlandkrise: Vom Mantra der Alternativlosigkeit zur deutsch-griechischen Schlammschlacht

Jahrelang hat insbesondere die Bundesregierung immer wieder hervorgehoben, dass es für die europäischen Schuldenstaaten keine Alternative zu strukturellen Reformen und zum Sparen bzw. zum (austeritätspolitischen) Sanierungskonzept der sogenannten Troika gibt. Das ist selbstverständlich eine Behauptung. Eine ernsthafte und offene Debatte über mögliche Alternativen hat es in der Euro-Gruppe nie gegeben. Einloggen um mehr zu lesen:

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Drohende Weltwirtschaftskrise: Phase 4 der Krisenbekämpfung

Die Krisenbekämpfung in den Industrieländern seit der Finanzmarktkrise lässt sich in Phasen unterteilen. Drei Phasen wurden bisher durchlaufen. Der Eintritt in eine neue, vierte Phase scheint sich gerade zu vollziehen. Einloggen um mehr zu lesen:

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 3.2: Vier Erklärungsansätze für Märkte im Vergleich – Wachstumslogik und Handlungsorientierung

In Teil 3.1 der Aufsatzreihe wurden vier verschiedene Erklärungsansätze für wettbewerbliche Märkte vorgestellt und in Bezug auf die ihnen zugrundeliegende Markt‑ und Wettbewerbslogik vergleichend analysiert und diskutiert. In diesem Teil werden die Wachstumslogik und die Orientierungsleistung dieser Erklärungsansätze für die Wirtschafts- und Finanzmarktpolitik diskutiert und der Bogen geschlagen zum Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik. Einloggen um…

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 3.1: Vier Erklärungsansätze für Märkte im Vergleich – Markt- und Wettbewerbslogik

Wir können nicht alle Lebensbereiche ökonomisieren. Es würde unser Gemeinwesen und den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft zerstören. Tatsächlich versuchen wir heute aber genau das. Wir nutzen dafür eine Marktlogik, die prinzipiell der Wirtschaft den Vorrang gibt und die ökonomische Effizienz über alles stellt. Wir können in der auf die Marktwirtschaft und Märkte gerichteten Politik auch…

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 2: Freiheitsziel und Marktlogik müssen gedanklich entkoppelt werden

Die marktwirtschaftliche Ordnung wird in Bezug auf die Realisierung von Freiheit und wirtschaftlicher Prosperität als überlegene Ordnung angesehen und genau deswegen gewünscht. Das ist so, weil es für diese Überlegenheit empirische Belege gibt. Wir wissen allerdings ebenso, dass die Marktwirtschaft in dieser Hinsicht alles andere als perfekt ist. Auch liberale Ökonomen wie etwa Friedrich A….

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 1: Das Dilemma der SPD

In der Politik stehen „Links“ und “Rechts“ traditionell für Gegensätzliches, Unvereinbares. Vereinfacht ausgedrückt steht „linke Politik“ für die Aufhebung von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unterschieden, „rechte Politik“ für die Bewahrung der Unterschiedlichkeit. „Linke Politik“ wird deswegen auch als progressiv, „rechte Politik“ als konservativ begriffen. Und während in der Wirtschaftspolitik letztere von staatlicher Beeinflussung freie Marktwirtschaft will,…

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Dauerkrise der Märkte und Politik im Rettungsmodus: Scheitert die Marktwirtschaft?

Wir sind es gewohnt, dass Manager von Unternehmen oder Banken, die Durchführung neuer Kostensenkungsprogramme als alternativlos bezeichnen. Es sind die Märkte und der Wettbewerb, die dies erforderlich machen – so heißt es zur Begründung meist. Wir sind es mittlerweile auch gewohnt, dass Politik und Notenbanken sich dem Druck der Märkte beugen oder doch wenigstens primär…

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