Target2 Saldo Frankreichs bei -97,7 Mrd. Euro im September

von am 14. November 2011 in Allgemein

Erst heute veröffentlichte die französische Zentralbank, Banque der France, ihre monatliche Bilanz für den Monat September 2011. Interessant daran, auch in Frankreich schnellte der negative Target2 Saldo kräftig in die “Tiefe” auf -97,7 Mrd. Euro, nach -33,49 Mrd. Euro im August und nach -7,41 Mrd. Euro im Juli. Somit dokumentiert sich auch in Frankreich eine gewisse Zahlungsbilanzkrise, die Zentralbankgeld abfedern muss. Somit liegen nun für wichtige Länder der Eurozone die Target2 Salden wenigstens für September 2011 vor.

Die Target2 Salden ausgewählter nationaler Zentralbanken im September 2011 im Chart. Zum Vergrößern bitte den Chart 1x anklicken.

Die Entwicklung des Target2 Saldos der französischen Zentralbank seit Juni 2010 im Chart.

Wie die Deutsche Bundesbank wird auch die kleine luxemburgische Zentralbank über das Echtzeit-Bruttozahlungssystem (Target2) zu Ader gelassen:

Die Entwicklung des Target2 Saldo der luxemburgischen Zentralbank seit Januar 2002 im Chart. Im September 2011 schwoll die Forderung aus Target2 auf +84,376 Mrd. Euro an.

Pikant 87,6% aller gesamten Assets (96,354 Mrd. Euro) der luxemburgischen Zentralbank bestehen aus der Target2 Forderung.

In den letzten Monaten explodierte auch die Target2 Forderung der niederländischen Zentralbank. Im September 2011 schoss sie auf +88,705 Mrd. Euro.

Auch der Anteil der Forderungen aus Target2 an den gesamten Assets (202,773 Mrd. Euro) steigt bei der niederländischen Zentralbank kontinuierlich an, auf nun 43,6%.

Die extrem auseinander divergierenden Target2 Salden in der Eurozone zeigen die Zahlungsbilanzkrise in der Eurozone an, wie Zentralbankgeld Leistungsbilanz und Kapitalbilanz in Übereinkunft bringen muss, da private Nettokapitalzuflüsse nicht mehr die Leistungsbilanzdefizite der PIIGS inkl. Frankreichs finanzieren und Zentralbankgeld nun auch noch zusätzlich die privaten Nettokapitalabflüsse (Kapitalflucht) aus diesen Staaten abfedern muss. Die Target2 Salden zeigen den Stress im Eurosystem hervorragend an, die offene Frage bleibt, wie lange und auf welche Dimension sich die divergierenden Salden noch aufschaukeln können.

Da ein negativer Target2 Saldo die Differenz der Leistungsbilanzdefizite abzüglich der geringeren privaten Nettokapitalzuflüsse oder eben die Summe der Leistungsbilanzdefizite zuzüglich der privaten Nettokapitalabflüsse (Kapitalflucht) anzeigt und der positive Target2 Saldo das Pendant dazu ist, die Differenz der Leistungsbilanzüberschüsse abzüglich der geringeren privaten Nettokapitalabflüsse oder eben als Summe der Leistungsbilanzüberschüsse zuzüglich der privaten Nettokapitalzuflüsse, offenbart sich anhand der Daten von Eurostat zu den Leistungsbilanzen der Mitglieder in der Eurozone, wie Mainstream und selbst der Sachverständigenrat in ihrem Jahresgutachten 2011/2012 klar ersichtliche Zusammenhänge versuchen zu relativieren. So haben sich zwar die Leistungsbilanzdefizite von Portugal, Irland, Griechenland und Spanien verringert, demzufolge spiegeln dort dominierend vor allem Kapitalflucht die negativen Target2 Salden ab. Nur verringert heißt nicht verschwunden und vor allem in der Gesamtheit unter Einbeziehung der Leistungsbilanzdefizite von Italien und Frankreich hat sich kaum etwas zum Besseren gewendet, so das in der Gesamtheit Target2 sehr wohl weiterhin der Finanzierung der Leistungsbilanzdefizite dient. Im 1. Halbjahr 2011 betrugen die kumulierten Leistungsbilanzdefizite der PIIGSF satte -110,738 Mrd. Euro! Verbesserungen bei den Leistungsbilanzdefiziten von Portugal, Irland, Griechenland und Spanien auf kumuliert -49,855 Mrd. Euro im 1. Hj. 2011, wurden von steigenden Defiziten Frankreichs und Italiens auf -60,883 Mrd. Euro eliminiert:

Die Entwicklung der Leistungsbilanzdefizite pro Halbjahr, seit dem 1. Hj. 1995, der PIIGSF kumuliert im Chart. Im 1.Halbjahr lag das kumulierte Leistungsbilanzdefizit mit -110,738 Mrd. Euro in unmittelbarer Nähe der bisherigen Hochs, nur das 1.Halbjahr 2008 generierte mit -136,059 Mrd. Euro ein festhaltenswertes höheres kumuliertes Leistungsbilanzdefizit. Der Chart verdeutlicht auch, wie extrem sich unter der Fehlkonstruktion des Euro die Defizite ausweiteten, zunehmende Divergenz statt notwendiger Konvergenz kennzeichnete die Entwicklung im gemeinsamen Währungsraum!

Quellen Daten: Banque-france.fr/Balance Sheet of the Banque de France September 2011, Eurostat.ec.europa.eu/Datenbank

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17 KommentareKommentieren

  • Bernd Klehn - 15. November 2011

    Lieber Steffen,

    Ich glaube schon, dass Target2-Salden und Abweichungen von der Banknotenverteilung ähnlich gesehen werden müssen. Beide müssen auch mit dem aktuellen Hauptrefinanzierungssatz vergütet werden. Der einzige Unterschied, NZB-Target2-Salden bauen sich erst bei elektronischer Grenzüberschreitung der Zentralbankliquidität auf. Bargeldnoten kann man so natürlich nicht verfolgen und unterstellt somit, stattdessen, dass der proportionale Anteil im Land verleibt.

    Mit freundlichen

    Grüßen Bernd

  • jmg - 16. November 2011

    Zu den belgischen Target Daten führt folgender Weg:

    -> http://www.nbb.be (Homepage der belgischen Zentralbnak)
    -> Statistiken
    -> Neben Neuigkeiten und Kennzahlen auf Zahlen klicken

    Es taucht die Belgostat – Online Database auf
    Dort auf folgendes klicken:
    -> Financial statistics and markets
    -> Monetary financial institutions
    -> Monetary financial institutions, non consolidated data
    -> financial statement of the National Bank of Belgium
    -> Other liabilities within the Eurosystem (net)

    Direkter Weg (am besten kopieren und in die Kopfzeile des Browsers einfügen):
    http://www.nbb.be/belgostat/PublicatieSelectieLinker?LinkID=191000084|910000082&Lang=E

  • Bernd Klehn - 16. November 2011

    Bilanzfrage:

    Unter “Banknotes in circulation” wird nur die Banknotenmenge gemäß Banknotenverteilungsschlüssel http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/l_03520110209de00260030.pdf ausgewiesen und unter Allocation of euro banknotes die Abweichung vom Verteilungsschlüssel oder? Griechenland hat für also 22,1+14,8=36,9Mrd. Geldscheine gedruckt und Belgien nur 27,6-16,4=11,2Mrd. richtig?

  • jmg - 16. November 2011

    @Bernd Klehn
    Zur Frage der Verbuchung des Banknotenumlaufs in der Eurozone
    gibt dieser Artikel Auskunft:
    “Euro-Banknotenumlauf und Verteilung der monetären Einkünfte im Eurosystem”
    Handig, Holzfeind
    Geldpolitik und Wirtschaft Q1/07
    LINK: http://www.oenb.at/de/presse_pub/period_pub/volkswirtschaft/geldpolitik/geldpolitik_und_wirtschaft_07q1.jsp#tcm:14-173630

    • Bernd Klehn - 16. November 2011

      @ jmg

      Danke, bei dem Artikel raucht einen ja der Kopf. Aber die obige Darstellung ist richtig oder? Ich lese jedenfals nichts anderes heraus, dass die 22,1 für Griechenland dem Banknotenverteilungsschlüssel und 14,8 dem Überschuss entsprechen, die 8% der EZB sind bei Bankverteilungsschlüssel draussen vor und werden anteilig bei jeder NZB als “Allocation of euro banknotes” aufwiesen. “Da die EZB selbst keinen logistischen Banknotenumlauf hat, weist sie in jedem Fall eine verzinste Nettoforderung aus.” Link oben.

      Wo finde ich überhaupt die EZB-Bilanz? Nicht die des Eurosystems.

  • Grundi - 16. November 2011

    Sehr interessant die Webseite und auch die sehr umfassende und detailierte Aufbreitung. Ich wünsche mir, als derzeit sehr besorgter Bürger, das viel mehr Menschen diese Webseiten ansteuern und sich einmal mit dem Thema beschäftigen.

  • jmg - 17. November 2011

    Banknotenumlauf Eurozone September 2011: 857.4 Mrd Euro
    LINK: Monatsbericht Bundesbank Oktober 2011, Seite 18* (im Stat. Tabellenanhang)
    EZB-Quote (8 % von 857.4 Mrd Euro): 68.6 Mrd Euro
    Rest: 788.8 Mrd Euro (wird aufgeteilt laut Kapitalschlüssel des Eurosystems)
    LINK: http://www.oenb.at/bilanz2010/de/kapitalschluessel/kapitalschluessel.js

    Deutschland:
    ————
    Deutschland erhält laut Kapitalschlüssel 27.06 %: 213.5 Mrd Euro (= 788.8 X 0.2706)
    siehe den Monatsausweis der Bundesbnak:
    LINK: http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_aussenwirtschaft_terminkalender.php#aac

    Die Bundesbank hat aber insgesamt Banknoten im Wert von 384.2 Mrd Euro ausgegeben. Daher muss sie auf ihrer Passivseite eine “Intra-Eurosystem-Verbindlichkeit aus der Begebung von Euro-Banknoten” in Höhe von 170.7 Mrd Euro ausweisen. (Siehe wiederum Monatsausweis BB)

    Griechenland:
    ————-
    Auch die Griechische Zentralbank hat im September 2011 wertmässig mehr Banknoten ausgegeben als ihr quotenmässig zustand.
    Laut Quote 2.80 % von 788.8 Mrd Euro: 22.15 Mrd Euro
    LINK: http://www.bankofgreece.gr/Pages/en/Publications/FinStat.aspx?Filter_By=9
    Ausgegeben hat sie: 36.929 Mrd Euro
    Daher die “Net liabilities related to the allocation of euro banknotes” in Höhe von 14.781 Mrd Euro
    (siehe Monthly Balance Sheet)

    Belgien:
    ——–
    Die belgische Zentralbank hat die ihr zustehende Quote nicht ausgeschöpft.
    Laut Quote 2.80 % von 788.8 Mrd Euro: 27.344 Mrd Euro
    http://www.nbb.be/belgostat/PublicatieSelectieLinker?LinkID=191000084|910000082&Lang=E
    Sie hat nur im Wert von 10.614 Mrd Euro Banknoten ausgegeben
    Daher die “Net claims related to the allocation of euro banknotes” in Höhe von 16.730 Mrd Euro (vergl.Monthly financial statement)

    Bilanz der EZB zum 31. Dezember 2010 findet sich hier auf Seite 236/237 :
    http://www.ecb.eu/pub/annual/html/index.en.html
    Aktivseite:
    Forderungen aus der Verteilung
    des Euro-Banknotenumlaufs innerhalb
    des Eurosystems 67,176 Mrd Euro
    Banknotenumlauf laut Monatsbericht BB Februar 2011: 839.7 Mrd Euro
    839.7 x 0.08 = 67.176 Mrd Euro. Rechnen können sie! Aber leider reicht das nicht um eine vernünftige Geldpolitik zu machen.

    • Thorsten Eckau - 17. November 2011

      Kleine Korretur:
      Wenn Griechenland und Belgien die gleiche Quote hätten (2.8%, hier vermute ich den Fehler) und sich beides auf die gleiche Basis von 788.8 Mrd Euro bezieht, können logischerweise keine zwei unterschiedlichen Beträge rauskommen.
      Stimmt meine Annahme dass die Beträge stimmen, aber die Quoten unterschiedlich sind?

  • jmg - 17. November 2011

    Ja, richtig. Danke für den Hinweis.
    Belgien hat eine Quote von 3.466 %.
    788.8 X 0.03466 = 27.34 Mrd Euro

  • jmg - 17. November 2011

    Der obige LINK zu den Kapitalschlüsseln der einzelnen nationalen Zentralbanken muss wie folgt lauten (ganz am Schluss fehlte ein p):
    LINK: http://www.oenb.at/bilanz2010/de/kapitalschluessel/kapitalschluessel.jsp

  • Wolfgang - 29. November 2011

    Das SMP-Programm verzerrt die Zahlen von Target2.

  • Christian Kurzer - 3. Januar 2012

    Wo kann man denn die Daten von Frankreich abrufen? Ist das der Posten “Dépôts – Autres États de la zone euro” -> IFM im Bulletin der Zentralbank? Wenn ja, was ist der Gegenposten um den Saldo zu berechnen?

    Mich wundert nämlich ein wenig, dass die Daten von Herrn Sinn in der Präsentation von den Daten hier abweichen…

    Seid ihr sicher, dass die französischen Daten richtig sind?

  • Christian Kurzer - 3. Januar 2012

    Mich wundern ebenfalls die Daten für Luxemburg: In deiner Grafik stellst du nur die Forderungen gegen das Euro-System dar, verrechnest sie aber nicht mit den Verbindlichkeiten. Für Novermber 2011 sind das 97 mio. € abzgl. 69 mio.€. Das ergibt eine etwas andere Hausnummer…

    • Querschuss - 3. Januar 2012

      Hallo Christian,
      keine Sorge, hier wird so weit wie möglich alles geprüft. Vertraue den Daten hier einfach oder eben nicht. Aber noch als Korrektur und Versuch eines Quellennachweises, die Assets Claims on the Eurosystem der luxemburgischen Zentralbank (BLC) sind nicht 97 Mio. sondern 97,507 Mrd. Euro bzw. 97507 Millionen Euro. Außerdem kann man Assets und Verbindlichkeiten nicht einfach verrechnen, da sie verschiedenen Positionen entsprechen. Verbindlichkeiten aus Target2 hat die BLC unter der Position Liabilities to the Eurosystem keine und die Assets aus Claims on the Eurosystem (eigentlich mehrere mögliche Positionen) setzen sich fast zu 100% aus Target2 zusammen. Der positive Target2 Saldo der BLC wird aber unter Other Claims within the Eurosystem ausgewiesen, diesen Ausweis gibt es bei den monatlichen Daten aber nicht, sondern nur die gesamten Claims on the Eurosystem, siehe Excel-Datei mit den monatlichen Daten: http://www.bcl.lu/en/statistics/series/01_Mon_Pol_Stat/01_01_Table.xls
      Aber man kann einen Bezug der Daten herstellen mit Hilfe des Jahresberichts. Laut BCL Jahresbericht “This sub-item represents the BCL’s net claims towards the Eurosystem, mostly from transactions resulting from cross-border payments initiated for monetary or financial operations, made via the TARGET system, between the BCL and the other NCBs as well as the ECB. This claim amounts to 67.9 billion euro as of 31 December 2010 (52.5 billion euro as of 31 December 2009).

      Nur wenige hundert Millionen Euro im gesamten Ausweis der Assets, Claims on the Eurosystem, gehen nicht auf Target2. Während die Verbindlichkeiten, Liabilities to the Eurosystem, 69,601 Mrd. Euro im November zu hundert Prozent nicht aus Target2 bestehen.

      Da es keinen monatlichen Ausweis der Other Claims within the Eurosystem (positiver Target2 Saldo) der BLC gibt, aber die Differenz des Target2 Saldo zu den gesamten Claims on the Eurosystem nur wenige hundert Millionen beträgt, halte ich es für vertretbar, an Ermangelung besserer Daten die Daten der gesamten Claims on the Eurosystem als Target2 darzustellen. Die Abweichung lt. Jahresbericht betrug im Dezember 2010 mit einem Target2 Saldo (Other Claims within the Eurosystem) von 67,9 Mrd. Euro, nur marginale 150 Mio. zu den gesamten Claims on the Eurosystem.

      Kann man alles nachvollziehen unter der PDF: http://www.bcl.lu/en/publications/rapports_annuels/Annual_Report_2010/Chapitre_3.pdf
      Seite 25 die Targetdaten für Dezember 2010 und 2009 und auf Seite und auf Seite 15 dem Bilanzausweis der BLC

      Bei Frankreich sieht die Sache so aus, es gibt keinen großen Gegensatz zu den Daten von Prof. Sinn, im Vortrag vom 19.12. kommt hier: http://mediathek.cesifo-group.de/player/macros/_v_f_750_de_512_288/_s_ifo/_x_s-764870657/ifo/index.html
      bei ca. 41:44 Minuten, die Grafik mit einem negativen Target2 Saldo von -90 Mrd. Euro, Stand September. Bei mir betrug lt. den Daten der französischen Notenbank der Taget2 Saldo im September -97,730 Mrd. Euro. Auch hier hatte ich die eindeutig als Target2 in der Jahresbilanz ausgewiesenen Daten von jeweils Dezember der Jahre 2010, 2009 und 2008/07 verglichen mit der monatlichen Datenreihe.

      Siehe Jahresbericht mit den Target2 Saldo für Dezember 2010/09: http://www.banque-france.fr/fileadmin/user_upload/banque_de_france/publications/pdf/2010-annual-report-banque-de-france.pdf
      Seite 21
      Und hier die monatlichen Daten als Excel-Datei, leider nur als Verbindlichkeiten: http://www.banque-france.fr/fileadmin/user_upload/banque_de_france/Economie-et-Statistiques/Database/mi.m.fr.n.n.l20.a.1.u5.1000.z01.m.e.b.x.csv

      Ob du dies jetzt alles nachvollziehen kannst oder willst bzw. ich hier verständlich war, weiß ich nicht, aber wie bereits Eingangs geschrieben, ich prüfe alle Daten so gut wie möglich, bessere sind im Netz nicht verfügbar, vertraue mir also oder lasse es eben. Normalerweise gebe ich nicht solche Antworten, da sie extrem zeitaufwendig sind, diese Zeit habe ich nicht und meist solche zeitraubenden Antworten trotzdem beim fragenden Kommentator verpuffen!

      Gruß Steffen

  • Christian Kurzer - 3. Januar 2012

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich weiß das zu schätzen und denke deine Berechnung verstanden zu haben.

    (Allerdings habe ich wenig Verständnis für deine “Glaub’ es oder lass es”-Aufforderung. Wenn du dies selber praktizieren würdest, dann gäbe es deinen Blog wohl nicht. Gleichwohl ist mir klar, dass solche Erläuterungen viel Arbeit machen.)

    Schöne Grüße,
    Christian

    • Querschuss - 3. Januar 2012

      Hallo Christian,
      letztlich denken viele das, was sie eben denken und lassen sich von Daten und Zusammenhängen darstellen wenig beeindrucken, noch höher ist der Anteil derjenigen, die sich von Hause aus nicht für solche Themen interessieren. Den Blog schreibe ich bestimmt nicht weil ich denke damit die Welt zu bekehren und meine Freizeit reicht eigentlich nicht mal für die veröffentlichten Inhalte aus, so das ich versuche langwierigen zeitraubenden und in der Sache erfolglosen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Ist nicht auf dich persönlich gemünzt, sondern nur falls es in einer Dauerfrage/Antwort enden würde, würde ich mich vorher aus der Diskussion ausklinken. Das war mit Glaub es oder lass es überspitzt gemeint.

      Gruß Steffen

  • Sebastian - 28. Februar 2012

    Hallo an Alle die mir weiterhelfen können,

    ich schreibe gerade eine große Arbeit an der Universität über die Target-Salden. Bis jetzt hab ich die meisten Salden in den Bilanzen der jeweiligen nationalen Zentralbanken gefunden. Aber leider nicht von Irland, Portugal und Österreich, sowie von Spanien und Frankreich nur die Targetforderungen, aber nicht die Verbindlichkeiten wenn es keine Forederungen gab??? Kann mir jemand bitte weiterhelfen??? einen Link oder einen Tipp posten. Ich wäre euch echt dankbar!!!

    Super… und besten Dank
    Grüße Sebastian