UK-Blasenökonomie mit +5,2% Inflationsrate im September

von am 18. Oktober 2011 in Allgemein

Immer wieder wird die Gefahr von laxer Geldpolitik, Spekulationsblasenbildung durch eine Fehlallokation von Kapital, schwindender Wertschöpfung und in Folge steigender Preise, verniedlicht und kaschiert. Aber nicht überall funktioniert es noch, trotz statistischer Beschönigungen zog in Großbritannien im September 2011 der Consumer Preis Index (CPI), um kräftige +5,2% zum Vorjahresmonat an und stieg damit zusammen mit dem September 2008 (ebenfalls mit +5,2%), um die höchste Rate seit März 1992, gemäß den heutigen Daten des britischen Office for National Statistics (ONS)! Der Subindex für Nahrungsmittel und Getränke (ohne Alkohol) zog sogar um +6,4% zum Vorjahresmonat an. Das avisierte Inflationsziel der britischen Notenbank (Bank of England) von +2,0% beim CPI ist eine Farce, gerät immer weiter aus der Reichweite und wird von der eigenen laxen Geldpolitik zum Erhalt der spekulativen Banken- und Finanzstrukturen am Londoner Finanzplatz konterkariert!

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