UK: schwache BIP-Daten

Wie das britische nationale Statistikamt (ONS) heute in einer ersten Schätzung berichtete, sank das reale BIP in Q4 2011 um -0,2% zum Vorquartal. Zum Vorjahresquartal erzielte UK noch ein Wachstum von +0,8%. Nicht unerwartet verlor die Blasenökonomie auf der Insel vor allem dort, wo bereits die deutlichsten Defizite bestehen. Die Bruttowertschöpfung der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) schrumpfte um -1,2% zum Vorquartal und sogar um -2,6% zum Vorjahresquartal. Damit bleibt man der Strategie, mit heiß gehebelten Finanzprodukten virtuelle Wertschöpfung am Finanzplatz London zu tätigen, weiter treu und mit “müßigen” Dingen wie realwirtschaftlicher Produktion hält man sich nicht weiter auf.

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